<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>aktiv-mit-diabetes</title>
	<atom:link href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress</link>
	<description>Sport mit Diabetes - erst recht</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Aug 2010 19:34:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Challenge Roth</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/08/06/challenge-roth/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/08/06/challenge-roth/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 19:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=225</guid>
		<description><![CDATA[Am 18.07.2010 um 07:20 Uhr war es so weit. Ich startete zu der größten sportlichen Herausforderung meines bisherigen Lebens. Um 04:00 Uhr klingelte der Wecker und ich nahm mein Frühstück von drei hellen Semmeln zu mir. Da mein Blutzucker bei 250 mg/dl lag gab ich einen normalen Bolus von 9 Insulineinheiten ab, um den Blutzucker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18.07.2010 um 07:20 Uhr war es so weit. Ich startete zu der größten sportlichen Herausforderung meines bisherigen Lebens. Um 04:00 Uhr klingelte der Wecker und ich nahm mein Frühstück von drei hellen Semmeln zu mir. Da mein Blutzucker bei 250 mg/dl lag gab ich einen normalen Bolus von 9 Insulineinheiten ab, um den Blutzucker nicht weiter ansteigen zu lassen. Jetzt kontrollierte ich nochmals alle meine Sachen und erledigte die morgendliche Toilette.</p>
<p><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Roth2.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-233" title="Roth2" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Roth2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a> <span id="more-225"></span>Der BZ stieg bei mir leider weiter auf Werte von über 300mg/dl an. Ich gab erstmal dem Frühstück die Schuld für den Anstieg und spritzte keinen Korrekturbolus.  Danach machte ich mich auf den Weg in die Wechselzone um mein Rad fertig für das Rennen zu machen. Luftdruck kontrollieren, Startnummernband und Radbrille bereitlegen, Radschuhe befestigen und das BZ Testgerät festkleben. Nochmal schnell den BZ testen und damit auch kontrollieren ob das Gerät auch wirklich funktioniert. Immer noch Werte von mehr als 300mg/dl liesen mich dann doch leicht erschrecken, und so gab ich einen vorsichtigen Bolus zur Korrektur ab. Danach machte ich mich auf den Rückweg zum Campingbus, nicht ohne nochmals den BZ zu kontrollieren. Dieser blieb nun erstmal stabil, so dass ich nichts weiter unternahm. Am Bus zog ich mir meine Wettkampfkleidung an und packte meine Schwimmsachen zusammen. Zusammen mit meiner Frau ging ich dann wieder zum Schwimmstart, nicht ohne vorher nochmals meinen BZ zu kontrollieren. Nun war er endlich am fallen und auf dem Weg zu normalen Werten. Am Schwimmstart wurde es dann hektisch. Vor lauter Leuten war kein durchkommen, so dass ich mich von meiner Frau verabschiedete und mich alleine durch die Menschenmassen drängelte. Am Start kontrollierte während des Anziehens meines Neoprens nochmals meinen BZ: 272mg/dl. Nun sank mir der Blutzuckerwert doch etwas zu schnell. Wegen dem vorher abgegebenem Bolus und der kommenden Belastung von 3,8km Schwimmen nahm ich noch schnell ein Sponser Gel mit 29g KH zu mir. Nun verstaute ich das Testgerät im Zielbeutel, lies mir von einem anderen Athleten den Neo schließen und sprintete zum Start, da meine Startgruppe bereits aufgerufen worden war. Ich ging gleich als einer der ersten meiner Startgruppe ins Wasser und schwamm schnell bis zur Startlinie. Kurze Zeit später erschallte auch schon der Startschuss  und die Schwimmer setzten sich in Bewegung. Anfangs gab es noch ein paar kurze Reibereien unter den Startern, aber insgesamt verlief der Start sehr diszipliniert. Ich fand auch schnell meinen Rhythmus und hatte ein gutes Gefühl beim Schwimmen. Nach kurzer Zeit wurden auch schon die ersten Schwimmer aus den vorderen Startgruppen überholt. Bis ca. 500m nach der Wende hatte ich gar keine Probleme. Dann meldeten sich bei mir wieder mal leichte Krämpfe in den Waden. Aber wegen des am Rande flachen Wassers in Roth konnte ich diese sofort rausdehnen. Insgesamt musste ich wegen drohender Krämpfe drei kurze Stops einlegen. Nach 01:13:49 entstieg ich dem Kanal und machte mich auf zu meinem Rad. Dort kontrollierte ich als erstes gleich meinen BZ, der bei 99 mg/dl lag. Der Wechsel verlief ohne Probleme und ich versorgte mich wegen dem etwas niedrigen Wert gleich mit einem Gel. </p>
<p>Wegen dem niedrigen Wert kontrollierte ich bereits kurze Zeit später wieder meinen BZ. Dieser war nun auf einen Wert von über 250 mg/dl angestiegen. Also gab ich einen leichten Korrekturbolus von 1 IE ab. Bei der nächsten Kontrolle kurze Zeit später war der BZ aber noch weiter angestiegen, so dass ich mir langsam Sorgen machte, ob mit meiner Insulinpumpe alles in Ordnung war. Nach 40 km auf dem Rad hatte der BZ dann schon einen Wert von 350 mg/dl erreicht und langsam begann mich eine gewisse Panik zu ergreifen. Ich gab deswegen nochmals einen Bolus von 1 IE ab.  Aber kurz danach kam die ersehnte Entwarnung, der BZ war auf 320 mg/dl gefallen. Auch bei den folgenden Kontrollen näherte er sich langsam normalen Werten an. Bis dahin hatte ich mich, bis auf das Gel direkt nach dem Wechsel, nur von Wasser ernährt, nicht gerade die Ideale Voraussetzung um eine Langdistanz zu überstehen. Als der Blutzckerwert dann aber bei 200 mg/dl lag nahm ich wieder ein Gel zu mir um die Energiespeicher langsam aufzufüllen und um den Abfall des BZ abzufedern. Die Beine fühlten sich bis dahin eigentlich ganz gut an, auch wenn ich nicht ganz das erhoffte Tempo fuhr. Die Unterstützung durch die Zuschauer entlang der Strecke war überragend und am Solarer Berg lief es mir kalt den Rücken hinunter.</p>
<p><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Roth3.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-235" title="Roth3" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Roth3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> </p>
<p>In der weitem Radrunde waren meine BZ Werte in einem tolerierbarem Bereich, nur einmal war der Wert etwas niedrig. Mit der Nahrugsaufnahme klappte es nun auch ohne Probleme und ich gab nur manchmal einen kleinen Bolus ab, um größere Mengen an Kohlenhydraten auszugleichen. Allerdings lief es bei mir in der zweiten Radrunde nicht mehr so gut. Irgendwie konnte ich nicht das gewünschte Tempo fahren und ich wollte auch nicht zu viel riskieren, denn immerhin wollte ich heute auch noch den ersten Marathon meines Lebens laufen. Den Wechsel vom Radfahren zum Laufen absolvierte ich ohne Probleme und ich fand auch schnell mein angestrebtes Anfangstempo von 5:00 min/km. Als ich mich auf meinem ersten Laufkilometern befand kam mir die wie entfesselt laufende Chrissie Wellington entgegen. Es war schon unglaublich zu welchem Tempo sie noch fähig war. Für mich waren die km 3 und 4 aber sehr hart. Ich hatte zwei Krämpfe auf der rechten Oberschenkelrückseite zu überstehen, die auch aber zum Glück rausdehnen konnte. Vielleicht war dies ein Ergebnis der unzureichenden Nahrungsaufnahme auf den ersten 60 Radkilometern. Danach lies ich es erstmal ruhig angehen und steigerte mich nur langsam wieder zu meinem angestrebten Lauftempo. Ab nun fand sich neben mir auch Rene ein, mein Laufpartner für die nächsten 35 km Richtung Ziel. Bei den Blutzckerkontrollen während des Laufes lagen die Werte meist um die 80 mg/dl, gefühlt eindeutig zu niedrig. Ich strebte eigentlich Werte über 100 mg/dl an. Deswegen nahm ich an jeder Verpflegungsstelle Kohlenhydrate zu mir. Ich reduzierte auch die Basalrate meiner Insulinpumpe auf 40 % und bei km 35 auf 20%. Mein Lauftempo verringerte sich von rund 5:00 min/km bis auf ca. 5:30 min/km bei km 20. Dieses Tempo konnten Rene und ich dann bis zum Ziel konstant halten. Bei dem Lauf entlang des Kanals herrschte Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen, also ideale Laufbedingungen.</p>
<p><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/roth1.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-236" title="roth1" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/roth1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p> In den Stimmungsnestern entlang der Strecke wurden wir Läufer begeistert angefeuert und die Kilometer am Kanal vergingen wie im Fluge. auf der kurzen Runde durch die Rother Innenstadt konnte man bereits das Gefühl des sicheren Finish schmecken. Die letzten 500 m mit dem Zieleinlauf im Triathlonpark vor begeisterten Zuschauern waren dann wie ein einziger Rausch. Glücklich nahm ich meine Medaille und mein Finisher Shirt entgegen und freute mich über die erbrachte Leistung. Da ich auf der Laufstrecke soviel gegessen hatte, konnte ich von der Zielverpflegung fast nichts zu mir nehmen. Mir schmeckten nur zwei alkoholfreie Weißbier und ich zwang mich zu einer Laugensemmel. Erst bei meiner Ankunft zurück in Ulm um 23:30 Uhr nahm ich einegrößere Portion Kohlenhydrate zu mir. Meine Insulinpumpe lief den ganzen Abend auf 40 % Leistung und auf 60 % während der Nacht. Trotz allem blieb mein BZ im normalen Bereich. Die Erholung die nächsten Tage verlief überraschend gut, ich verspürte nur einen leichten Muskelkater und kam die Treppen ohne Probleme rauf und runter.</p>
<p>Mir hat die Challenge Roth unglaublich viel Spaß gemacht und mit der Zeit von 10:43 hatte ich auch mein persönliches Ziel von unter 11 Stunden erreicht. Bei meinem nächsten Triathlons werde ich aber verstärkt darauf achten, ob der BZ nach dem Schwimmen ansteigt und ob bei extrem langen Belastungen der Insulinbedarf so stark sinkt.</p>
<p>Schöne Grüße aus Irland, Philipp</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/08/06/challenge-roth/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ulmer Laufnacht</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/15/ulmer-laufnacht/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/15/ulmer-laufnacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=212</guid>
		<description><![CDATA[In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli fand die 2. Ulmer Laufnacht statt. Zusammen mit weiteren Diabetikern aus der endokrinologischen Praxis Dr. Etzrodt bildeten wir eine 8er Staffel, die die zu bewältigenden 100 km in Angriff nahm. Mein Part bestand aus einer ca. 17,5 km langen Strecke vom Kloster Oberelchingen zur Wilhemsburg. Berechneter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli fand die 2. Ulmer Laufnacht statt. Zusammen mit weiteren Diabetikern aus der endokrinologischen Praxis Dr. Etzrodt bildeten wir eine 8er Staffel, die die zu bewältigenden 100 km in Angriff nahm.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 402px"><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/ulmernachtlaufphilipp.jpg"><img class="  " title="Ulmer Nachtlauf" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/ulmernachtlaufphilipp.jpg" alt="Nach Sonnenaufgang, Dank an unsere Begleitradlerin Birgit" width="392" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Nach Sonnenaufgang, Dank an unsere Begleitradlerin Birgit</p></div>
<p><span id="more-212"></span>Mein Part bestand aus einer ca. 17,5 km langen Strecke vom Kloster Oberelchingen zur Wilhemsburg. Berechneter Startzeitpunkt war um 5:50 Uhr. Nach dem aufstehen um 4:20 Uhr klingelte auch schon das Telefon, die Staffel war doch ein bisschen schneller unterwegs. Also rein in die bereitgelegten Klamotten, schnell eine Scheibe Brot runterschlingen und ab zur Wechselstelle. Dort musste ich noch rund 15 Minuten auf meinen Vorläufer warten, bis es dann für mich los ging. Bei angenehmen Temperaturen lief ich in lockerem Tempo die leicht wellige Strecke. Bei mir war es bereits ausreichend Hell, so dass ich immer eine super Sicht ins Donautal hatte. Besonders der Blick aufs Ulmer Münster und das direkt dahinter liegende Kloster Wiblingen war faszinierend (leider war es zu dunstig um die Alpen dahinter auch noch zu sehen, wäre auch zu kitschig gewesen). An der Wilhelmsburg auf dem Michelsberg übergab ich dann an Petra, die nächste Läuferin unserer Staffel, und informierte sofort unseren Schlussläufer Jürgen übers Handy. Danach lief ich noch, angefeuert von den letzten Nachtschwärmern, die letzten Kilometer durch die Stadt nach Hause, so dass es doch noch ein ganzer Halbmarathon für mich wurde. Dies war somit auch mein letzter &#8220;langer&#8221; Lauf vor Roth. Mit einer Zeit von 9:43:51 h belegten wir am Ende den 15. Platz von 25 Staffeln, ein super Ergebnis.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/15/ulmer-laufnacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nochmals zwei Ligastarts</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/12/nochmals-zwei-ligastarts/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/12/nochmals-zwei-ligastarts/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 10:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=205</guid>
		<description><![CDATA[In der Woche nach der Challenge Kraichgau lies ich es anfangs etwas ruhiger angehen, um meinem Körper Zeit zur Erholung zu geben und ihn auf meine Urlaubs-/Trainingswoche vorzubereiten. Diese Woche war dann allerdings von Dauerregen geprägt. Zwar sammelte ich trotzdem viele km in allen drei Disziplinen, aber ich trainierte mit weniger Intensität als wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Woche nach der Challenge Kraichgau lies ich es anfangs etwas ruhiger angehen, um meinem Körper Zeit zur Erholung zu geben und ihn auf meine Urlaubs-/Trainingswoche vorzubereiten. Diese Woche war dann allerdings von Dauerregen geprägt. Zwar sammelte ich trotzdem viele km in allen drei Disziplinen, aber ich trainierte mit weniger Intensität als wie ich es mir vorgenommen hatte. Es machte halt einfach keinen richtigen Spaß zu trainieren, allerdings war ich auch jedesmal wieder ein bisschen Stolz auf mich, wenn ich nach mehreren Stunden im Regen vom Rad stieg oder mir die Laufschuhe auszog.<span id="more-205"></span></p>
<p>Mitte der Woche deutete sich bereits an, dass ich doch bei dem Ligawettkampf in Schömberg starten musste, um eine vollzählige Mannschaft an den Start zu kriegen. Nach einer frühen Abfahrt (5:00 Uhr) stand ich bei 8°C Lufttemperatur am Start und wartete darauf endlich in den warmen (16°C) Stausee springen zu dürfen. Das Schwimmen verlief überraschend gut, aber das Radln und das Laufen waren nach ca. 18 Wochentrainingsstunden nur eine einzige Qual: kalt, sehr schwere Radstrecke, mittelschwere Laufstrecke. Einfach nur Augen zu und durch.</p>
<p>Die folgende Woche riss dann natürlich die Wolkendecke auf und die Temperaturen wurden endlich sommerlich. Ich schaffte in dieser Woche zwar immer noch 12 Trainingsstunden, aber andersherum wäre es mir lieber gewesen. Am 27.06. startete ich dann nochmals für die 2. Mannschaft des Wöhrl Team SSV Ulm 1846 bei dem Ligawettkampf in Erbach. Bei diesmal wieder perfektem (fast zu heißem) Wetter war dies ein Wettkampf über die Olympische Distanz mit Windschattenfreigabe auf einem sehr schnellen Kurs. Kurz vor dem Schwimmen nahm ich noch ein Sponser Gel mit 29 g KH zu mir, da mein Blutzucker in der letzten Stunde von 230 mg/dl auf 165 mg/dl abgefallen war und somit eine sinkende Tendenz hatte. Das Schwimmen verlief ganz gut und ich kam im Mittelfeld aus dem Wasser. Zum Glück erwischte ich eine starke Radgruppe, in der ich auch etwas Kraft sparen konnte. Auf dem Weg nach vorne sammelten wir weitere Fahrer ein, so dass die Gruppe am Ende auf ein riesiges Feld von 50 Fahrern anstieg. Am Anfang der Radrunde hatte ich einen Blutzucker von 188 mg/dl, weswegen ich nach 10km noch ein weiteres Gel zu mir nahm. Leider stieg dadurch der Blutzucker bei km 35 auf einen Wert von über 300 mg/dl. Ich gab einen vorsichtigen Bolus von 1 Insulineinheit ab, nicht dass das Ergebnis durch Gelreste an den Fingern verfälscht war. Kurz vor dem zweiten Wechsel fuhr ich mit an die Spitze des großen Pulkes , wodurch ich als ca. fünfter Fahrer des Feldes vom Rad stieg. Fahrer die sich am Ende des Feldes aufhielten kamen erst eine Minute nach mir über die Zeitmessmatte, da sich ein Rückstau bildete. Nach einem schnellen Wechsel legte ich die abschließenden 10 km in knapp über 40 Minuten zurück. Aufgrund der Hitze war der Griff zum Wasserschwamm an jeder Verpflegungsstation obligatorisch. Am Ende reichte es zu einem 21. Rang in der Einzelwertung und zum vierten Platz in der Mannschaftswertung. Als Belohnung gab es dafür zwei Boxen mit Eneergiegels von Squeezy. Die Erholung nach diesem Wettkampf verlief ohne Probleme, mein Körper zeigte keinerlei Belastungserscheinungen, so dass ich das Gefühl habe auf dem richtigen Weg zur Challenge Roth zu sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/12/nochmals-zwei-ligastarts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Challenge Kraichgau</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/05/challenge-kraichgau/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/05/challenge-kraichgau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Kurztrip ins schöne Allgäu trainierte ich noch bis ca. 3/4 Tage vor der Challenge Kraichgau weiter um mich dann mit einem Kurztapern darauf vorzubereiten. Diesen Wettkampf über die Mitteldistanz wollte ich im gefühlten Langdistanz Tempo absolvieren. Gefühlt deswegen, da die Radstrecke im Kraichgau sicher als schwieriger einzuschätzen ist als die Runde in Roth. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Kurztrip ins schöne Allgäu trainierte ich noch bis ca. 3/4 Tage vor der Challenge Kraichgau weiter um mich dann mit einem Kurztapern darauf vorzubereiten.<span id="more-192"></span></p>
<p>Diesen Wettkampf über die Mitteldistanz wollte ich im gefühlten Langdistanz Tempo absolvieren. Gefühlt deswegen, da die Radstrecke im Kraichgau sicher als schwieriger einzuschätzen ist als die Runde in Roth. Die Bedingungen am Wettkampftag waren ungewohnt, es waren die ersten richtig heißen Tage im Jahr 2010. <img src='http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das Schwimmen verlief nach den üblichen Rangeleien am Anfang bis ca. km 1,7 gut. Dann machten sich bei mir Krämpfe in den Waden bemerkbar, welche mir auch ein bisschen Zeit kosteten. Irgendwie schaffte ich es dann aber doch noch in die Wechselzone, um dort dann erneut viel Zeit liegen zu lassen, da die Krämpfe immer wieder kamen, wenn ich die Fußgelenke streckte um den Neo auszuziehen. Am Rad angekommen das nächste Problem: dem Testgerät war es zu heiß und ich kriegte es auch auf der ganzen Radstrecke nicht mehr zum laufen.</p>
<p>Aber egal, rauf aufs Rad und endlich los.Die Basalrate meiner Accuchek Spirit Pumpe hatte ich anfangs auf 40% reduziert, ab km 45 nur noch auf 60%. Bei einer Nahrungsaufnahme (Riegel, Gels) gab ich mit kurzer Verzögerung noch einen stark reduzierten Bolus ab. Die Radrunde machte dem Werbeslogan des Kraichgaus (Land der 1000 Hügel) alle Ehre. Rund 1000 hm waren auf den 90 km zu absolvieren. Die Radrunde war schön zu fahren, landschaftlich reizvoll, angenehm schwer, die Versorgung war perfekt und das heiße Wetter war auch noch angenehm. Auf den 90km schaffte ich einen Schnitt von knapp über 32 km/h, ohne mich voll zu verausgaben.</p>
<p>Der Wechsel zum Laufen verlief ohne Probleme, allerdings war es dem im Wechselbeutel deponierten Testgeräterstmal auch zu heiß. Ich entschied mich aber dazu es mit auf die Laufstrecke zu nehmen. Die ersten zwei Kilometer musste ich mich dann selber bremsen, da die Wahrnehmung einem beim Wechsel vom Rad zum Lauf ja oft einen Streich spielt. Ich lief die ganze Strecke mit einer Pace von knapp unter 5 min/km durch. Die Laufstrecke war eine dreimal zu absolvierende Runde mit hügeligem Profil (ca. 100 hm). Am meisten machte mir , wie wahrscheinlich auch den meisten anderen, die für dieses Jahr ungewohnte Sonne/Hitze zu schaffen. Viel trinken und der regelmäßige Griff zu Wasserschwamm waren deswegen angesagt. Für die 21 km benötigte ich 1:42:00 h, eine Zeit, mit der ich sehr zufrieden war. Auf der zweiten Laufrund hatte ich es auch endlich geschafft das Blutzuckertestgerät abzukühlen um einen Test durchzuführen: 127 mg/dl. Mit Gefühl alles richtig gemacht. Insgesamt war ich mit dem Ergebnis bis auf ein paar Kleinigkeiten (Krämpfe, Testgerät) sehr zufrieden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/07/05/challenge-kraichgau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trainingswochenende im Allgäu</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/06/30/trainingswochenende-im-allgau/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/06/30/trainingswochenende-im-allgau/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 18:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=191</guid>
		<description><![CDATA[Seit meinem letzten Bericht ist inzwischen viel Zeit vergangen und dementsprechend gibt es auch viel neues zu berichten. Nach dem Ligawettkampf in Forst habe ich es kurz ruhiger angehen zu lassen, bevor ich über das Pfingstwochenende ins Allgäu fuhr um ein Kurztrainingslager abzuhalten. Zusammen mit mehreren Vereinskameraden/-innen nutzte ich das endlich einmal perfekte Wetter um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem letzten Bericht ist inzwischen viel Zeit vergangen und  dementsprechend gibt es auch viel neues zu berichten. Nach dem  Ligawettkampf in Forst habe ich es kurz ruhiger angehen zu lassen, bevor  ich über das Pfingstwochenende ins Allgäu fuhr um ein  Kurztrainingslager abzuhalten. Zusammen mit mehreren  Vereinskameraden/-innen nutzte ich das endlich einmal perfekte Wetter um  Radkilometer zu sammeln und kurze Koppelläufe zu absolvieren.</p>
<div>
<dl>
<dt><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/allgaeu1.jpg"><img title="kurz vor Sibratsgfäll" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/allgaeu1.jpg" alt="Kurz vor Sibratsgfäll" width="405" height="378" /></a></dt>
<dd>Kurz vor Sibratsgfäll</dd>
<dd> </dd>
<dd> </dd>
<dd> </dd>
<dd style="text-align: left;">
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 348px"><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/allgaeu2.jpg"><img class="    " title="Kuchen in Hittisau" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/allgaeu2.jpg" alt="Kuchen in Hittisau" width="338" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Kuchen in Hittisau</p></div>
</dd>
</dl>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/06/30/trainingswochenende-im-allgau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meine ersten Liga Starts</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/06/02/meine-ersten-liga-starts/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/06/02/meine-ersten-liga-starts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 21:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=187</guid>
		<description><![CDATA[Der 9. und der 16. Mai standen bei mir ganz im Zeichen meiner ersten beiden Starts in der 3. Baden Württemberg Liga für die 2. Mannschaft des Wöhrl Team SSV Ulm 1846. Beim Teamwettkampf in Reutlingen stand eine Triathlon Staffel auf dem Programm, bei der ich den ersten Part, einen Duathlon, übernahm. Am Start des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 9. und der 16. Mai standen bei mir ganz im Zeichen meiner ersten beiden Starts in der 3. Baden Württemberg Liga für die 2. Mannschaft des Wöhrl Team SSV Ulm 1846. Beim Teamwettkampf in Reutlingen stand eine Triathlon Staffel auf dem Programm, bei der ich den ersten Part, einen Duathlon, übernahm. <span id="more-187"></span>Am Start des ersten Laufes (2,6km) ging es gleich voll zur Sache. Das Tempo war auf dem ersten Kilometer sehr schnell, bis sich das Feld von 33 Mannschaften geordnet hatte. Der Wechsel auf das Rad klappte bei mir ohne Probleme und auf der kurzen Radstrecke (7/8km) gab ich von Anfang an Vollgas. Ich konnte auch ein paar Plätze gut machen, aber das Verhältnis von Krafteinsatz zu gewonnener Zeit/Plätze stimmte leider nicht und der Krafteinsatz sollte sich auch gleich bitter rächen. Nach dem zweiten Wechsel ging bei mir beim erneuten Lauf (2,8km) nämlich gar nichts mehr. Und so verlor ich nun einige Plätze und quälte mich entkräftet zum Wechselpunkt, an dem mein Teamkollege Romel auf mich wartete. Dieser musste, genau wie meine Teamkollegen David und Thomas, die gemeinsam den letzten Staffelpart übernahmen, einen Sprinttriathlon absolvieren. Insgesamt reichte es am Ende für uns zu einem 10. Platz, wobei meine Teamkollegen noch Plätze gut machten.</p>
<p>Der zweite Liga Wettkampf in Forst war ein klassischer Mannschaftswettbewerb. Von vier Startern zählte am Ende die Zeit des dritten, es galt also das Team zusammen zu halten und die Schwächen von Athleten durch gute Zusammenarbeit auszugleichen. Beim Schwimmen war ich der Schwächste und deshalb nahmen meine Teamkollegen Romel, Günther und Michael mich in ihre Mitte und sorgten dafür, dass ich flott aus dem Wasser und aus dem Neo kam (Dank an Romel). Das Radfahren (30km) verlief nicht ganz wie geplant, da wir nicht gut harmonierten und kein gleichmäßiges Tempo fuhren. Bei dieser Disziplin verloren wir gegenüber den anderen Mannschaften viel Zeit. Beim Laufen (7,5km) liesen wir dann nach einem Kilometer Günther zurück, da er unserem Tempo nicht folgen konnte. Am Ende sprang für uns der 16. Platz heraus, eine Platzierung mit der wir aufgrund der kurzfristig zusammengewürfelten Mannschaft schon zufrieden sein konnten.</p>
<p>Insgesamt verliefen die beiden Starts für mich durchwachsen. Ich war überrascht wie stark das Niveau bereits in der 3. Liga ist. Aber nicht umsonst ist Baden Württemberg das Triathlon Bundesland Nr. 1 in Deutschland.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/06/02/meine-ersten-liga-starts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Material</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/05/19/neues-material/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/05/19/neues-material/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 19:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=174</guid>
		<description><![CDATA[Seit rund vier Wochen bin ich nun auf meinem neuen Rennrad unterwegs.Das Rad habe ich mir selbst aus Einzelteilen aufgebaut, wobei ich die Teile aus Unterschiedlichen Quellen bezogen habe. Von dem Radladen meines Vertrauens in Ulm (Andis Sportsbikes), Online Händlern, dem Tour Forum und ebay. Das Rad soll sowohl bei Triathlons und auch bei Radtouren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit rund vier Wochen bin ich nun auf meinem neuen Rennrad unterwegs.Das Rad habe ich mir selbst aus Einzelteilen aufgebaut, wobei ich die Teile aus Unterschiedlichen Quellen bezogen habe. Von dem Radladen meines Vertrauens in Ulm (Andis Sportsbikes), Online Händlern, dem Tour Forum und ebay.</p>
<p><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/boreasignisslope3.jpg"><img class="alignnone" title="boreas ignis Slope" src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/boreasignisslope3.jpg" alt="Boreas Ignis Slope" width="499" height="326" /></a></p>
<p><span id="more-174"></span></p>
<p>Das Rad soll sowohl bei Triathlons und auch bei Radtouren seinen Zweck erfüllen. Für Roth werde ich noch mit einer nach vorne gekröpften Sattelstütze experimentieren, um eine bessere Zeitfahrposition einzunehmen. Die ersten Fahreindrücke sind jedenfalls sehr positiv. Es macht mir unglaublich viel Spaß mit diesem Rad zu fahren.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 384px"><a href="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/boreasignisslope2.jpg"><img class="   " title="boreas " src="http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/wp-content/uploads/boreasignisslope2.jpg" alt="Boreas Ignis" width="374" height="507" /></a><p class="wp-caption-text">Boreas Ignis von vorne</p></div>
<p>PS: Die Pedale sind noch von meinem Duathlon Start in Forst</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/05/19/neues-material/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei neue Bestzeiten</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/04/22/zwei-neue-bestzeiten/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/04/22/zwei-neue-bestzeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=152</guid>
		<description><![CDATA[Wie ich bereits in einem meiner vorherigen Beträge geschrieben habe, hatte ich es mir zum Ziel gesetzt meine Bestzeiten über 10 km und die Halbmarathondistanz in diesem Frühjahr zu verbessern. Wegen dem Ziel Challenge Roth und dem eisigem Winter habe ich meine Laufumfänge in der Vorbereitung dieses Jahr erheblich gesteigert. Dadurch habe ich eigentlich ideale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich bereits in einem meiner vorherigen Beträge geschrieben habe, hatte ich es mir zum Ziel gesetzt meine Bestzeiten über 10 km und die Halbmarathondistanz in diesem Frühjahr zu verbessern. Wegen dem Ziel Challenge Roth und dem eisigem Winter habe ich meine Laufumfänge in der Vorbereitung dieses Jahr erheblich gesteigert. Dadurch habe ich eigentlich ideale Voraussetzungen für schnellere Laufzeiten geschaffen. Als Läufe hatte ich mir den  Forstenrieder Volkslauf (10 km) am 21.03. und den Öpfinger Osterlauf (HM) am 03.04. ausgesucht.</p>
<p><span id="more-152"></span>Beim Forstenrieder Volkslauf klappte meine Blutzuckereinstellung im Vorfeld kein bißchen. In der Früh  und nach dem Frühstück und vor der Abfahrt zum Startort war mein BZ noch im normalen Bereich. Die Insulinpumpe lies ich während der Anfahrt auf 70% laufen, normalerweise habe ich damit beim Autofahren immer normale Werte. In Forstenried angekommen führte ich gleich eine BZ-Kontrolle durch. Ergebnis: BZ über 300. Da ja noch genügend Zeit bis zum Start war gab ich einen vorsichtigen Bolus ab. Danach meldete ich mich erstmal nach, warf einen kurzen Blick auf die Werbestände und inspizierte den Startbereich. Auf dem Rückweg zum Auto reduzierte ich die Basalrate der Insulinpumpe auf 40%. Beim Auto angekommen ergab ein BZ-Test einen noch höheren Wert, also habe ich nochmal einen vorsichtigen Bolus abgegeben. Da die Zeit langsam knapp wurde begann ich nun mich ein bisschen warmzulaufen. Zehn Minuten lockeres Laufen, Zwei kurze Tempoläufe und dann nochmals 5 Minuten locker. Danach kontrollierte ich nochmals meinen BZ. Und langsam sank dieser. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass der Katheter sich verstopft hat. Ich hätte nämlich keinen Ersatz zur Stelle gehabt und der Laufe wäre dann ins Wasser gefallen. So legte ich die Pumpe zehn Minuten vor dem Start ab und machte mich auf dem Weg zum Startort.</p>
<p>Ich wollte den ganzen Lauf hindurch einen Schnitt von 3:50 min/km laufen. Bis zu km 4 konnte ich diesen Schnitt auch halten, dann war die Kraft plötzlich weg und ich musste meine Gruppe ziehen lassen. Die nächsten zwei km quälte ich mich mit einem Schnitt von 4:00 min/km über die Strecke. Danach herrschte leichter Rückenwind und ich konnte mein Tempo wieder leicht steigern. Nur der neunte km war nochmals wieder etwas langsamer, bevor ich am Ende noch einen schnellen Endspurt hinlegte. Am Ende zwar eine neue Persönlich Bestzeit von 39:08 min, aber doch nicht ganz die Zeit, die ich mir erhofft hatte.</p>
<p>Im Ziel bediente ich mich dann noch kurz bei der reichlichen und guten Zielverpflegung, bevor ich mich dann langsam auf den Weg zurück zum Auto machte. Dort lag dann der Zucker bei 260, was aber auch an der Verpflegung gelegen haben könnte. Die genaue Ursache für den hohen BZ in der Zeit vor dem Start ist mir aber bis jetzt immer noch nicht ganz klar. Die frühe Uhrzeit, Nervosität oder was anderes? Genau kann ich es nicht sagen.</p>
<p>Zwei Wochen später, am 03.04. stand für mich dann der Öpfinger Osterlaufes über die Halbmarathondistanz auf dem Programm. Ziel war ein Lauf unter 1:30 ohne sich zu stark anzustrengen. Diesmal lief auch bei der Vorbereitung alles bestens. Der Blutzucker lag nur kurz vor dem Aufwärmen mal über 200 mg/dl. Kurz vor dem Start war er schon wieder auf einen Wert um 180mg/dl gesunken. Ich nahm deshalb noch schnell einen Schluck Vitargo zu mir, und eilte an die Startlinie. Die Pumpe trug ich diesmal mit einer auf 40% reduzierten Basalrate während des Laufs am Körper. Die ersten zwei Kilometer nach dem Start lies ich es diesmal ganz ruhig angehen. Danach beschleunigte ich etwas und lief immer ein bißchen unter der geplante Durchschnittspace von 4:15 min/km. An km 3 lief ich zu meinem Laufkollegen, Anwalt und Kunden Martin auf, der genau die gleiche Zielzeit wie ich plante. Bei km 5 nahm ich ein Sponser Gel (22g KH) zu mir und spülte mit etwas Wasser zum verdünnen nach. Gemeinsam mit Martin ging es dann wie geplant weiter Richtung Ziel. Wir hatten den ganzen Lauf über viel Spaß und plauderten mehr als eigentlich bei einem schnellen Lauf sinnvoll miteinander. Bei km 15 nahm ich nochmals ein Gel zu mir. Dank dem überragendem Tempogefühl von Martin kamen wir dann auch locker in 1:29:50 ins Ziel. Nach dem Lauf gab es erstmal noch eine große Zielverpflegung und, ganz wichtig, ein alkoholfreies Weizen. Die Zeit, die geringe gefühlte Belastung und die schnelle Erholung sind für mich ein klarer Indikator, dass ich in der Vorbereitung auf Roth vieles richtig gemacht habe.</p>
<p>Leider hat dann 1 1/2 Wochen nach dem Öpfinger Osterlauf bei einer unbedachten Bewegung im Haushalt mein Knie plötzlich ungewöhnliche Geräusche von sich gegeben. Seitdem ist Lauftraining nur noch sehr eingeschränkt möglich. Beim Radfahren und beim Schwimmen macht es aber zum Glück keine Probleme. Jetzt muss ich erst einmal abwarten wie sich das weiterentwickelt. Dafür habe ich jetzt endlich Zeit gefunden mein neues Rennrad fertig aufzubauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/04/22/zwei-neue-bestzeiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Skifahren</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/03/27/skifahren/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/03/27/skifahren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 19:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes Einstellung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=144</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende 06./07. März war ich im Tannheimer Tal zum Skifahren. Die Anfahrt am Samstag verlief wegen heftiger Schneefälle und starkem Wind bereits extrem chaotisch. Aber nach einer langen Anfahrt kamen wir dann doch gut in Tannheimer Tal an. Dort war aber aufgrund des schlechten Wetters kein Lift in Betrieb. Also drehten wir um und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende 06./07. März war ich im Tannheimer Tal zum Skifahren. Die Anfahrt am Samstag verlief wegen heftiger Schneefälle und starkem Wind bereits extrem chaotisch. Aber nach einer langen Anfahrt kamen wir dann doch gut in Tannheimer Tal an. Dort war aber aufgrund des schlechten Wetters kein Lift in Betrieb. Also drehten wir um und fuhren zurück nach Jungholz im Allgäu. <span id="more-144"></span>Dort waren die Bedingungen aber auch nicht viel besser. Auf der Piste gab es zwar viel frischen Schnee, aber der Wind blies immer noch sehr stark und so war es auf der Skipiste sehr ungemütlich. Nur in der letzten Stunde kam die Sonne zum Vorschein und sorgte für annehmbare Bedingungen.</p>
<p>Am Sonntag waren die Bedingungen dafür fast traumhaft. Die Sonne schien den ganzen Tag, es gab eine gut präperierte Piste und viel Neuschnee abseits davon. Leider blies der Wind immer noch unangenehm. Mein Blutzucker war an beiden Tagen meist im grünen Bereich. Ich reduzierte die Basalrate meiner Pumpe um 40% und nahm ungefähr jede Stunde 12g Kohlenhydrate (KH) zu mir. Als ich auf der Hütte einen Apfelstrudel aß, musste ich die KH schätzen und gab einen reduzierten Bolus ab. Leider habe ich mich dabei wohl etwas verschätzt, denn kurz danach klappten die Schwünge auf der Piste nicht mehr so gut und meine Koordination war beeinträchtigt. Ein Blutzuckertest ergab dann auch eine leichte Unterzuckerung, die ich sofort mit ein paar Zusatz BEs korrigierte. Dabei machte ich eine kurze Pause um mich selbst und auch andere Skifahrer nicht zu gefährden. Danach gings dann wieder weiter.</p>
<p>Meine Insulinpumpe und mein BZ-Testgerät trug ich beim Skifahren immer nah am Körper, um die Temperatur nicht zu niedrig werden zu lassen. Zusatz BEs führte ich in einem Rucksack mit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/03/27/skifahren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sendener Winterlauf</title>
		<link>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/03/05/sendener-winterlauf/</link>
		<comments>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/03/05/sendener-winterlauf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diabetes Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/?p=131</guid>
		<description><![CDATA[Letzten Samstag stand ich bei strahlendem Sonnenschein beim Winterlauf in Senden am Start. Die Woche davor war eine Ruhewoche in meinem Training. Dies bedeutet, dass ich die Intensität meines Trainings stark und den Umfang ein bisschen reduziert habe. Gegen Ende der Woche wollte ich dann in Senden über 6,6 km gut erholt am Start stehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Samstag stand ich bei strahlendem Sonnenschein beim Winterlauf in Senden am Start. Die Woche davor war eine Ruhewoche in meinem Training. Dies bedeutet, dass ich die Intensität meines Trainings stark und den Umfang ein bisschen reduziert habe. Gegen Ende der Woche wollte ich dann in Senden über 6,6 km gut erholt am Start stehen.</p>
<p><span id="more-131"></span>Im Lauf lief es dann aber nicht so gut wie erhofft. Es waren vier Runden zu laufen, mit einem kurzen Anstieg. Die ersten Meter verliefen erstmal ruhig, bis das Tempo dann plötzlich anzog. Während der ersten drei Runden konnte ich noch gut Plätze gut machen, in der letzten Runde war dann aber der Akku ziemlich leer. Leider konnte ich dann mein Tempo nicht mehr halten und habe den Anschluss an meine Konkurrenten verloren. Von hinten liefen noch zwei Läufer auf mich auf, darunter mein Vereinskamerad Heiko Stalzer, der mir dann freundlicherweise im Endspurt den Vortritt überlies. Die Zeit von 24:42 min ist zwar gut, aber irgendwie habe ich dass Gefühl, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre.</p>
<p>Heute nutzte ich einen Urlaubstag um einen langen Lauf zu machen. Nachdem ich um 07:30 Uhr mein Frühstück gegessen hatte, reduzierte ich die Basalrate meiner Insulinpumpe eine Stunde später um 60%. Als ich um kurz vor 10:00 Uhr meinen Blutzucker (BZ) kontrollierte lag dieser überraschend aber bei 69 mg/dl. Deswegen nahm ich noch zwei Scheiben Brot mit Honig und einen halben Power Bar Riegel zu mir. Um kurz nach zehn war der BZ dann auf 107 mg/dl angestiegen. Da ich davon ausgehen konnte, dass er wegen der kurz zuvor aufgenommenen Kohlenhydrate (KH) noch weiter ansteigt, konnte ich nun meinen Lauf starten. Nach 40 Minuten kontrollierte ich meinen BZ während des Laufes und er lag bei 84 mg/dl. Deswegen nahm ich gleich ein Sponser Liquid Energy Gel mit 18g Kohlenhydraten zu mir und 20 Minuten danach noch ein Power Gel mit 24g KH. Dazu trank ich jeweils noch ein paar Schlücke Wasser. Nach 01:15 h Laufzeit lag der BZ dann bei 94 mg/dl. 15 Minuten später nahm ich nochmals ein Gel mit 29g KH zu mir, bevor ich am Böfinger Berg noch ein paar Höhenmeter sammelte. Nach diesem Auf- und Abstieg testete ich meinen BZ nochmals und erhielt einen Wert von 109 mg/dl. Nun lief ich ohne eine weitere Nahrungsaufnahme die letzten 30 Minuten nach Hause. Gegen Ende des Laufes steigerte ich nochmals mein Tempo und lief dann den letzten km locker aus. Insgesamt lief ich 27,5 km in 02:22 h. Daheim lag mein BZ dann bei 68 mg/dl, so dass ich gleich ein großes Müsli zu mir nahm und einen stark reduzierten Bolus spritzte. Insgesamt bin ich mit dem Lauf sehr zufrieden, allerdings hätten die BZ Werte ruhig ein bisschen höher sein können. Die Basalrate der Pumpe war den ganzen Lauf über um 60 % reduziert, vielleicht werde ich sie aber das nächste mal noch weiter reduzieren.</p>
<p>Am Samstag und Sonntag werde ich nichts Triathlon Spezifisches trainieren, sondern mich bei hoffentlich schönem Wetter beim Skifahren vergnügen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aktiv-mit-diabetes.de/wordpress/2010/03/05/sendener-winterlauf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
